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Kotwasser beim Pferd

27.11.2017 - Was kann man gegen Kotwasser bei Pferden tun?

Was kann man gegen Kotwasser bei Pferden tun?
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Warum hat mein Pferd Kotwasser?

Die Ursachen für Kotwasser können sehr vielseitig sein. Dazu gehören auf jeden Fall langfristige Missstände in der Fütterung, falsche Haltung sowie psychischer Stress. Klar ist auf jeden Fall, dass die Darmflora gestört ist und neben dem Kotwasser oftmals weitere Symptome wie Allergien auftreten.

Was kann ich tun wenn mein Pferd Kotwasser hat?

Ohne genauer auf die Ursache für das Kotwasser einzugehen ist es auf jeden Fall maßgebend die Darmflora wieder zu stabilisieren.
Punkt eins ist das Rauhfutter. Es sollte unbedingt Heu in bestmöglicher Qualität gefüttert werden und bestenfalls zur freien Verfügung rund um die Uhr. Auf Heu- / Silage sollte verzichtet werden. Das Thema "gutes Heu" ist in letzter Zeit jedes Jahr etwas schwieriger, weil die Wetterbedingungen es zunehmend schwieriger machen gutes Heu zu ernten. Und selbst wenn man gutes Heu geerntet hat macht einem die hohe Luftfeuchtigkeit einen Strich durch die Rechnung. Aber auch hier können Effektive Mikroorganismen sehr gute Arbeit leisten. Zum Beispiel kann man das Heu vor der Fütterung mit Effektiven Mikroorganismen besprühen. Lest dazu auch unseren Erfahrungsbericht "Effektive Mikroorganismen im Heu".
Als nächstes sollten unnötige Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Binde- und Konservierungsmittel und Aromen vermieden werden. Diese finden sich in vielen Müslis oder Pellets. Die Qualität der Grund- und Zusatzfuttermittel ist oft schon ausschlaggebend für die Stabilisierung der Darmflora. Optimalerweise werden die Futtermittel mit Kräutern und Emiko® Zusatzfuttermitteln angereichert. Der Vorteil liegt in den natürlichen und biologischen Inhaltsstoffen im Gegensatz zu chemisch hergestellten Mitteln, die der Körper nicht nur schlecht umsetzten kann, sonder auch dadurch geschädigt wird.
Andere Getreide als Hafer sollten ebenfalls vorerst von dem Futterplan gestrichen werden, denn diese verändern den pH-Wert durch Gärung oder Fäulnis Prozesse in den sauren Bereich, was wiederum Folgen für das mikrobielle Milieu im Darm hat. Auch andere leicht verfügbare Kohlenhydrate wie Brot, Möhrchen, Äpfel und Leckerlis sollten erstmal aus der täglichen Fütterung verschwinden. Dafür sollten aber unbedingt Mineralstoffe und Spurenelemente aus natürlichen Quellen ergänzt werden. Dazu eignen sich spezielle Kräutermischungen und / oder Mineralerden.

Wie helfen Effektive Mikroorganismen bei Kotwasser?

Die speziellen Ergänzungsfuttermittel mit Effektiven Mikroorganismen sind Kräuter Fermente. Das bedeutet, dass für die Herstellung verwendeten hochwertigen Kräuter aus biologischem Anbau und weitere natürliche Zutaten mit Hilfe der Effektiven Mikroorganismen in einem mehrstufigen Verfahren fermentiert werden und bei diesem Prozess wichtige Stoffwechsel Produkte wie Vitamine, Antioxidantien und Milchsäure. Alles Stoffe, die der Organismus unter anderem für die Regeneration von Darmzellen benötigt. Dies stabilisiert die gesamte Darmflora und unterstützt die vorgenannten Maßnahmen.

Welche Produkte mit Effektiven Mikroorganismen eignen sich gut bei Kotwasser?

Am besten im Zusammenhang mit Kotwasser sind die Produkte Emiko® HorseCare Bokashi oder eine Kombination aus Emiko® HorseCare Bokashi ( oder  Emiko® HorseCare Bokashi Plus ) und Emiko® HorseCare Ergänzungsfuttermittel flüssig.
Die flüssige Variante ist schon sehr früh im vorderen Bereich des Darms voll aktiv wohin gegen das Bokashi sehr weit bis in den Dickdarm hinein wirkt. Zu Beginn der Fütterung mit Emiko® Produkten empfiehlt es sich für die ersten vier Wochen zusätzlich eine gute Heilerde zu füttern. Heilerde hat eine große Oberfläche und bindet Schadstoffe sowie Schlacke und erleichtert deren Ausscheidung über den Darm. Darüber hinaus empfiehlt sich die Fütterung von Bitterkräutern, diese regen die Produktion von Verdauungssäften an und regulieren den pH-Wert des Darms wodurch sie gute Voraussetzungen für eine Besiedlung mit guten Darmbakterien schaffen.

Was kann ich bei langanhaltenden Kotwasser Problemen noch tun?

Bei einer länger anhaltenden Kotwasserproblematik kann ein Leberschaden als Ursache nicht ausgeschlossen werden. Auch wenn die Leber noch störungsfrei arbeitet und gesund ist, bekommt sie aber spätestens jetzt durch die Optimierung der Fütterung mehr zu tun. Das reine, natürliche Futter sorgt dafür, dass sich der Stoffwechsel im gesamten Organismus umstellt und der Körper die Möglichkeit bekommt langsam eingelagerte Giftstoffe los zu werden.

Die Leberfunktion sollte daher zum Beispiel mit Mariendistel-Produkten unterstützt werden. Diese enthalten Silymarine, die wiederum die Leber schützen und stärken. Damit alle Giftstoffe aus dem Körper gelangen, haben auch die Nieren viel zu tun. Ausleitende Kräuter über die Fütterung oder eine begleitende homöopathische Therapie sind schonende Möglichkeiten, die von vielen Tierheilpraktikern erfolgreich eingesetzt werden.

Wie kann ich Haltung und Pflege verbessern um Kotwasser Probleme noch besser in den Griff zu bekommen?

Die Kotwasser Problematik ist unangenehm. Die Beine hinten und der Schweif sind voll mit brauner, klebriger Flüssigkeit und die Haut ist zum Teil stark gereizt. Das bedeutet, dass regelmäßig gewaschen und gecremt werden muss, doch das kann besonders im Winter schonmal problematisch werden.
Vor dem Waschen kann man den gesamten Bereich vom Po bis die Beine runter und den Schweif mit einer verdünnten Emiko® HorseCare Fellkur 20:1 einsprühen und 10 Minuten einwirken lassen. Die Mikroorganismen lösen Verkrustungen und erleichtern somit die Reinigung. Hierzu sollte man nach Möglichkeit lau warmes Wasser nehmen um die Mikroorganismen zu aktivieren. DieEmiko® HorseCare Fellkur kann anschließend ebenfalls zur Reinigung verwendet werden. Alternativ eignet sich auch Emiko® Care Seife oder eine Ph neutrale Seife. Im Faller der Reinigung mit Ph neutraler Seife unbedingt gründlich spülen und ruhig nochmal mit der Fellkur Lösung einsprühen. Anschließend kann man gerne mit einem Handtuch abtrocknen. Das regt die Durchblutung an und sorgt für eine bessere Verteilung der Mikroorganismen. Diese helfen jetzt sowohl bei der Regeneration gereizter Stellen sorgen aber auch für eine verbesserte Funktion des Haut Schutzschildes. Offene Hautstellen sollten anschließend mit Emiko® HorseCare Spezial Pflegecreme eingecremt werden.
 


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