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EM auf dem Paddock

24.07.2017 - EM auf dem Paddock

EM auf dem Paddock

 

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Effektive Mikroorganismen im Paddock, Offenstall und bei den Fressplätzen

Ursprünglich haben wir nur den Offenstall regelmäßig mit EM eingesprüht. Bei unserem Offenstall handelt es sich um eine fahrbare Weidehütte, die natürlich auf Mutterboden steht. Nachdem die Hütte zuletzt von unserer Stute mit Fohlen bei Fuß bewohnt wurde und mit Stroh eingestreut war, war der Boden natürlich gelinde gesagt "im Eimer". Das Stroh war mit Heu und äppeln vermischt schön in den Boden getreten und alles war mit viel Wasser und Urin vermengt. Eine einzige braune, stinkende Masse. Wir haben das gröbste heraus geschaufelt, aber lange nicht alles was in den Boden getreten war konnte man heraus bekommen. Hier kamen dann die EM zum Einsatz. Nachdem wir den Boden einige Zeit jeden morgen nach dem abäppeln mit der üblichen 1:50 Verdünnung besprüht hatten konnten wir schon beobachten, dass aus den langen Heu und Strohfasern immer kürzere Stücke wurden und der Boden sich aufzulockern schien. So konnte man jetzt mit wenig Aufwand immer mehr von der durchgewühlten Masse heraus bekommen. Auch der üble Geruch war nahezu verschwunden. Aber trotzdem, dass der Boden lockerer wurde hatte man den Eindruck als wenn er ebenso tragfähiger würde. Der Boden ist jetzt nicht mehr so schlammig, sondern auch wenn es mal nass wird kann man gut auf dem Boden stehen ohne zu versinken. 

EM_Offenstall_01Nachdem das im Offenstall so gut funktioiert hat haben wir auch alle Fressplätze ebenso mit EM versorgt. Auch hier ist es so, dass unsere Pferde noch auf einem Mutterboden Paddock wohnen und somit auch hier herunter gefallenes Heu mit Äppeln vermischt in den Boden treten. Hier machte sich ebenso ein unangenehmer faulig riechender Geruch breit und der Boden wurde matschiger und matschiger und das nasse festgetretene Heu war kaum noch weg zu bekommen. Hier war der erste Effekt der EM, dass der Geruch verschwand. Nun riecht es nicht mehr nach Fäulnis sondern einfach nur noch nach Erde, was mit Sicherheit nicht nur für uns Menschen angenehmer ist sondern mit Sicherheit auch für unsere Pferde. Selbst wenn man etwas im Boden "wühlt" um zum Beispiel kleine Bäche zu ziehen, über die das Regenwasser ( von dem wir hier im Norden wirklich ausreichend haben ) ablaufen kann, riecht es weder nach Fäulnis, noch nach Ammoniak, noch nach Pferdemist sondern einfach nur nach nasser Erde. Auch hier würde ich fast behaupten, dass der Boden auch bei Regen tragfähiger wird und nicht mehr ganz so schlammig ist. Auf unserem Paddock besprühen wir jetzt vorwiegend die Bereiche um die Fressplätze und die Stellen, an denen die meisten Äppel liegen. Der Bodenqualität und des sich ändernden Geruchs zu Folge würde ich auch mal behaupten, dass es für die Hufe und Beine unserer Pferde sicherlich jetzt ein gesünderes Milleu ist als zuvor. Für die Fliegen hingegen bedeutet das, dass sie sich hier nun nicht mehr so wohl fühlen. Als Hufschmied komme ich in recht viele Pferdeställe und muss sagen, dass wir im Vergleich zu vielen anderen Ställen inzwischen sehr wenig Fliegen haben. Wir werden das Ganze auf jeden Fall auch weiterhin beobachten und euch hier über unsere Beobachtungen auf dem laufenden halten. 


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