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Wiese biologisch düngen

18.06.2018 - Wiese biologisch düngen

Wiese biologisch düngen

gras-rasen-sonnenschein-9056Wer zu Hause eine Wiese hat möchte in der Regel auch, dass sie schön satt grün ist, am besten noch viele verschiedene, blühende Gräser beheimatet und dann am aller besten noch auf biologische Weise. Sprich ohne den Einsatz von chemischen Düngern, die eine Gefahr für Kinder und Tiere darstellen. Nicht nur in der Landwirtschaft bestehen die Probleme, die aus den Monokulturen und den schrumpfenden Artenvielfalten entstehen sondern auch in den heimischen Gärten. Um seiner Wiese zu neuer Energie zu verhelfen und die Artenvielfalt sowie die Vitalität zu begünstigen beginnt man am besten mit dem Verbessern des Bodenlebens. Der Boden ist die Basis für alles was aus ihm hervorgehen soll und auf ihm wachsen soll. Wenn der Boden nicht gesund ist und den Pflanzen nicht wichtige Nährstoffe zur Verfügung stellen kann werden es die Pflanzen schwer haben. Doch wie bekommt man das hin? Wie kann man das Bodenleben verbessern und dafür sorgen, dass die Pflanzen alle wichtigen Nährstoffe bekommen ohne dafür chemische Dünger einzusetzen?

Bodenleben der Wiese biologisch verbessern 

EM Kreislauf_des_LebensZunächst mal geht es darum die Aktivität der Bodenlebewesen zu steigern. Zu den Bodenlebewesen gehören zum Beispiel Regenwürmer, aber auch Mikroorganismen. Das gesamte Leben auf der Erde existiert dank der mikroskopisch kleinen Mikroorganismen. In der Natur gibt es drei verschiedene Gruppen von Mikroorganismen: zerstörerischen, die neutralen und die aufbauenden Mikroorganismen. Die Neutralen schließen sich innerhalb eines Milieus der Mehrheit an. Ein wirklich neutrales Milieu gibt es nur sehr selten und wenn dann in der Regel nur von kurzer Dauer. So entstehen eher krankheitsfördernde, Fäulnis erregende, abbauende Milieus oder eben Lebensfreundliche, aufbauende Milieus. Nun kann man sich vorstellen wie die Pflanzen aussehen, die aus den verschiedenen Milieus hervorgehen. Nützliche Bodenlebewesen ziehen sich aus krankheitsfördernden Milieus mehr und mehr zurück und es kommt vermehrt zu Fäulnis Prozessen. Innerhalb dieser Prozesse gehen viele Nähstoffe zum Beispiel in die Umwandlung in Wärme verlohren. Im Zusammenhang mit Sauerstoff entstehen oxidative Prozesse die Gase hervorbringen, die unangenehm riechen. Das alles strahlt nicht gerade Vitalität aus. Jeder kann sich nun vorstellen, was wohl passieren wird, wenn man nun noch chemische Dünger ausbringt, weil man glaubt den Pflanzen etwas Gutes zu tun. Die wenigen guten Mikroben, die noch da sind haben jetzt zu dem auch noch die Aufgabe die chemischen Substanzen zu verarbeiten. Von den Nährstoffen, die für die Pflanzen gedacht waren bekommen diese nur wenig ab. Das bedeutet man düngt, erntet nur wenig oder garkeinen Erfolg und somit düngt man noch mehr. So sammeln sich im Boden Depots aus chemischen Düngern, doch die Pflanzen haben nur wenig davon. Wie es dazu kommt, dass Mikroben Milieus sich in diese Richtung entwickeln ist erstmal nicht so relevant, viel wichtiger ist, wie man das Milieu wieder dazu bewegen kann sich in eine lebensfreundliche Richtung zu bewegen. Das Gute ist, dass die neutralen Mikroben sich der Mehrheit anschließen. Wenn man also beginnt den Boden regelmäßig mit positiven, aufbauenden Mikoorganismen zu impfen, werden diese bald die Mehrheit gewinnen und die neutralen Mikroben werden sich den positiven Mikroben anschließen und so das gesamte Milieu umkehren. Das heißt, statt das organisches Material aus dem Boden jetzt verfault und so die Nährstoffe in Wärme und Gase umgesetzt werden kommt es zur Aufschlüsselung des Materials durch die positiven Mikroben. Das bedeutet, dass die Nährstoffe aus dem organischen Material im Boden verbleiben und den Pflanzen verfügbar gemacht werden. Der Eintrag von organischem Material im Boden kommt zum Einen zum Beispiel von abgestorbenen Pflanzenteilen wie etwa Laub oder gezielt von organischen und biologischen Düngern. Doch wie bekommt man jetzt positive Bakterien in den Boden?

EM Wippe_negativEM Wippe_neutralEM Wippe_positiv

Effektive Mikroorganismen zur Verbesserung des Bodenlebens

Prof Teruo Higa - Entdecker Effektive MikroorganismenZu diesem Zweck forscht der Japanische Agrarwissenschaftler Prof. Teruo Higa schon seit den 90er Jahren an Bakterien aus der Lebensmittelindustrie und hat dabei eine Mischung entdeckt, die genau das kann. Nämlich negative Milieus in Positive umzukehren. Diese Mischung nennt sich "EM Effektive Mikroorganismen" - kurz "EM". Effektive Mikroorganismen sind eine Flüssigkeit, die verschiedene Bakterien enthält. Insgesamt ca. 80 verschiedene aus drei Gruppen, nämlich Hefebakterien, Milchsäure Bakterien und Photosynthese Bakterien. Diese drei Gruppen leben in Symbiose zusammen. Das bedeutet, dass was die eine Gruppe ausscheidet, benötigt die andere Gruppe zum Leben und was diese Gruppe ausscheidet benötigt wiederum die Nächste. Mit diesem Zusammenleben übernehmen die Effektiven Mikroorganismen im Boden die Überhand und kehren gesamte Bakterien Milieus ins Positive um. Nicht nur der direkte Stoffwechsel durch die Bakterien und das angekurbelte Bodenleben verhelfen den Pflanzen zu einem vitaleren Dasein sondern auch, die von den Effektiven Mikroorganismen ausgehenden, feinenergetischen Resonanzen sorgen für ein gesünderes Klima im Boden. Dazu muss man wissen, dass alles, jedes Teilchen, eine eigene Schwingung hat. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern ist inzwischen wissenschaftlich nachweisbar. Diese Schwingung kann unter Umständen variieren und jedes Schwingungsmuster hat eine gewissen Wirkung auf sein Umfeld. So gibt es auch hier Schwingungen, die Beispielsweise Stress hervorrufen. Nicht nur bei Menschen sondern eben auch bei Pflanzen und anderen Lebewesen. Aus negativen bakteriellen Milieus gehen demnach oft auch negative Resonanzen hervor die die Umfeld stressen. Umgekehrt ist es wiederum bei positiven Milieus. Diese Milieus strahlen Ruhe und eine positive Gemeinschaft aus in der man sich wohl fühlt. Um das nun auch auf seine Wiese zu übertragen ist es sinnvoll regelmäßig kleinere Mengen EM zu spritzen. Dazu verwendet man ein entsprechendes Produkt, verdünnt dieses mit Wasser und versprüht, oder gießt die frisch hergestellte Lösung über die zu behandelnde Fläche. Dabei gilt lieber häufig wenig als selten viel. Auch wichtig ist, dass man die Behandlung nicht im prallen Sonnenschein ausführt und am besten auf leicht feuchtem Boden. Die Behandlung kann man während der gesamten Vegetationsperiode wiederholen. Wer anfängt sich mit EM zu befassen sollte zunächst auf industriell hergestellte Produkte, wie den EMIKO® Garten- und Bodenaktivator von Emiko zurück greifen, um erstmal ein Gefühl für den Einsatz von EM zu bekommen. Später kann man sich seine EM auch selbst vermehren und dann EMa für die Anwendung benutzen. Was EMa bedeutet lest ihr in diesem Artikel: Begriffserklärung EMa.

Biologischen Dünger selber herstellen

Rasenschnitt_Bokashi_herstellenAls nächstes geht es nun darum dem Boden organisches Material zur Verfügung zu stellen, was vom Bodenleben umgesetzt und in wichtige Nährstoffe für Pflanzen umgewandelt wird. Wer dabei bei den Effektiven Mikroorganismen bleibt setzt hier sogenannte Bokashis ein. Bokashi bedeutet "Allerlei". Um Bokashi herzustellen wird organisches Material gesamelt und unter Luftabschluss mit Hilfe der Effektiven Mikroorganismen fermentiert. Beim fermentieren behält das organische Material zunächst mal seine Form, allerdings werden die Bestandeile von den Effektiven Mikroorganismen aufgeschlüsselt und somit werden die Inhaltsstoffe sehr schnell im Boden umgesetzt und die Pflanzen können in kürzester Zeit von dem Bokashi zehren. Als Ausgangsmaterial dient alles Mögliche, eben Allerlei, von den Küchenabfällen aus der heimischen Küche, bis zum Rasenschnitt oder anderem Abfall aus dem Garten. Man kann nun auch hier auf industriell hergestellte Produkte zurückgreifen wie etwa EMIKO® Bokashi rein pflanzlicher Dünger. Hier werden die Ausgangsmaterialien genau kalkuliert, um das optimale Düngeergebnis zu erzielen. Alternativ kann man natürlich auch sein eigenes Bokashi herstellen wie zum Beispiel in diesem Artikel erklärt: Rasenschnitt Bokashi selbst hergestellt. Beim herstellen von Bokashi entseht Flüssigkeit, die auch dem Rasen zugeführt werden kann und den Pflanzen wertvolle Nährstoffe und Mineralien liefert. Als Alternative zum Bokashi kann man natürlich auch gutem Kompost verwenden. Der Vorteil vom Bokashi im Gegensatz zum gutem Kompost liegt darin, dass Bokashi anaerob, also ohne Sauerstoff, hergestellt wird und somit weniger Nährstoffe in Gase umgewandelt werden. Kompostieren dagegen ist ein aerober, bzw semi - anaerober Prozess, also mit mehr onder weniger Sauerstoff, bei dem immernoch Nährstoffe verfliegen. Außerdem braucht guter Kompost eine gewisse Reifezeit, die deutlich länger ist, als beim Bokashi. Übrigens: auch den Kompost kann man mit Hilfe der EM verbessern. Zum Beispiel mit einem Produkt wie diesem: EMIKO® KompostPflege. Wie man die Dünger wie Bokashi nun anwendet ist recht vielfältig. Man kann zum Einen Nährstoff Depots anlegen in dem man an verschiedenen Stellen im Garten kleine Mengen Bokashi vergräbt. Möglichst deutlich unter der Grasnarbe und mit Abstand zu anderen Wurzeln, denn Bokashis sind sehr sauer und können bei direktem Kontakt auch zu Schädigungen an den Wurzeln führen. Zum Anderen kann man Bokashi auch großflächig ausbringen. Dann allerdings auch immer nur kleine Mengen und großzügig verteilt. 

Was man dem Boden noch Gutes tun kann

Zusätzlich zu lebendigen Bakterien und dem Bokashi kann man dem Boden noch gutes Urgesteinsmehl zuführen. Urgesteinsmehl ist ein natürlicher, mineralischer Bodenhilfsstoff zur Wiederanreicherung wertvoller Mineralsubstanzen und Spurenelemente im Boden. Durch die große Oberfläche aufgrund einer Feinstvermahlung können Nährstoffe und Spurenelemente optimal von allen Pflanzen aufgenommen werden. Um den EM Einsatz noch zu verbessern kann man darüber hinaus noch zur EM Keramik greifen. EM Keramik gibt es in verschiedenen Formen für unterschiedliche Anwendungen. Zur Herstellung von EM Keramik wird Ton mit Hilfe der Effektiven Mikroorganismen fermentiert und anschließend zur Keramik gebrannt. Die lebendigen Bakterien überleben das Brennen nicht, aber während der Fermentation überträgt sich die feinenergetische Resonanz der EM auf den Ton und ist so später auch in der Keramik verfügbar. Mit Hilfe der Keramik lässt sich dann die feinenergetische Resonanz der Bakterien auch überall dorthin übertragen wo der Einsatz von lebendigen Mikroorganismen nicht sinnvoll oder eben auch unmöglich ist. Wie zum Beispiel in stehenden Gewässern. Mehr zu dem Thema EM Keramik erfahrt ihr in folgendem Artikel: Erfahrungen mit EM Keramik. EM Keramik kann man hervorragend zusammen mit dem Urgesteinsmehl ausbringen. Dazu verwendet man ein EM Pulver wie zum Beispiel EM Super Cera C® Pulver, das man gut mit Urgesteinsmehl mischen kann. Urgesteinsmehl verwendet man idealerweise folgendermaßen: Erstgabe zur Bodenverbesserung: 200 g/m2, Jährliche Gabe für Grün- und Pflanzenflächen: 100 g/m2, Maximale Aufwandmenge in 2 Jahren: 300 g/m2. EM Super Cera C® Pulver dosiert man dann auf 5 gramm pro Quadratmeter für ein Jahr. 

Mähen oder Mulchen

Bei der konventionellen Rasenpflege hat sich herausgestellt, dass das Mulchen des Rasens gewisse Vorteile bringt. Beim mulchen wird das Gras geschnitten und gehäckselt und rieselt dann wieder auf den Rasen wo es letztlich auch liegen bleibt. Das Schnittgut wird dann vom Bodenleben verarbeitet und die Inhaltsstoffe werden den Pflanzen wieder zur Verfügung gestellt. Beim klassischen Rasenmähen dagegen wird das Schnittgut abtransportiert und somit werden der Flächen laufend Nährstoffe entzogen, die durch Dünger wieder aufgefüllt werden müssen. Zudem spart man beim mulchen etwas Zeit ein, denn man muss weder den Fangkorb leeren noch ggf verlorenes Schnittgut zusammen harken. Dazu findet ihr hier auch noch einen interessanten Artikel: Rasenpflege: Mähen oder Mulchen?

Fazit

Eine Wiese so zu bewirtschaften, dass sie auf biologische Weise gesund und vital ist benötigt nicht viel. Man muss lediglich das Bodenleben anregen und dafür sorgen, dass das Milieu im Boden lebensfreundlich ist. Anschließend kann man daraus einen ökologischen Kreislauf erschaffen, in dem die Nährstoffe immer Kreis wandern. Aus dem Boden in die Pflanze und aus der Pflanze wieder zurück in den Boden. Der finanzielle und zeitliche Aufwand hält sich dabei ebenso in Grenzen. Man muss sich nur einmal ein wenig in die Materie einarbeiten und sich notfalls einen Plan erarbeiten. Je eher man dann auf Chemie verzichtet, desto schneller wird man den Erfolg der EM bemerken. Darüber hinaus ist der Erfolg durch EM ein langanhaltender Erfolg der dauerhaft für eine gesunde Wiese sorgt. 


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