Drucken

Kritik an Effektiven Mikroorganismen

Kritik an Effektiven Mikroorganismen

Kritik an Effektiven Mikroorganismen

Inhaltsverzeichnis

  1. Vom Detail zur Gesamtansicht

  2. Entwicklung in der Gesamtansicht

  3. Der Effekt des Zusammenlebens

  4. Meine Empfehlung

Effektive Mikroorganismen gibt es schon seit mehr als 30 Jahren. Auf der einen Seite gibt es die Anwender und Fans der Effektiven Mikroorganismen und auf der anderen Seite gibt es die Kritiker und Zweifler. Und dann gibt es noch die Mitläufer, diejenigen, die sich der Mehrheit anschließen und sich aus ihrem Umfeld heraus überzeugen lassen. Fällt dir eine Parallele auf? Laut der EM Research Organisation von Prof. Higa haben wir innerhalb der Welt der Mikroben das gleiche Prinzip. Auch hier gibt es drei Gruppen, eine regenerative Gruppe, eine destruktive Gruppe und die neutralen Mitläufer. Anscheinend ist das ein Wirkprinzip, das öfter auftaucht. 

Vom Detail zur Gesamtansicht

Nun gibt es aber seit ein paar Jahren einen Wandel in der Forschung. Auch Prof. Higa war anfangs verzweifelt, weil es schien als würde er sein Ziel, weniger Chemie in der Landwirtschaft einzusetzen, nicht erreichen. Er forschte an einzelnen Mikroben und kam zu keinem sinnvollen Ergebnis mit dem er sein Ziel hätte erreichen können. Durch einen Zufall fand er heraus, das Bakterien in einer Gruppe andere Effekte haben. Und so fing er an verschiedene Mikroben miteinander zu kombinieren. Der Grundstein der Effektiven Mikroorganismen war gelegt. 

Die Anwender und Fans der Effektiven Mikroorganismen sind überzeugt davon, dass sie einen tatsächlichen Nutzen von ihnen haben. Diese Überzeugung kommt aus der Nutzung der EM Produkte für die verschiedensten Zwecke. Das heißt sie haben Produkte in ihrem Anwendungsbereich ausprobiert und festgestellt, dass sich etwas zum Positiven verändert. 

Nun gibt es auf der anderen Seite die Kritiker. Die Kritiker suchen nach Belegen mit denen sie anhand naturwissenschaftlicher Aspekte die Wirkung der Effektiven Mikroorganismen beweisen können. Allerdings gibt es hier ein Problem. Und zwar das gleiche Problem, das Prof. Higa an seinem Anfang hatte. Denn um eine Studie zu einem bestimmten Thema durchführen zu können untersucht man Hauptsächlich Einzelheiten und Details aber selten das Gesamtkonstrukt. Ich habe mir auch ein paar EM Kritische Studien durch gelesen und es fiel mir immer wieder eine Sache auf. Man hat ein EM Produkt ausprobiert und versucht ein vorher festgelegten Effekt zu untersuchen oder zu beweisen. Oftmals geht es zum Beispiel um die Bodenverbesserung in der Landwirtschaft. Zum Beispiel nimmt man mehrere Versuchsflächen, behandelt diese auf unterschiedliche Weise und untersucht nach einem Zeitraum den Nährstoff XY im Boden und schaut dann, ob der Gehalt sich unter dem Einsatz der EM verbessert hat. Das Ergebnis der meisten Studien besagt, dass der Gehalt sich nicht übermäßig verbessert hat. Aber aus den Studien geht nicht das Gesamtbild hervor. Ob sich zum Beispiel die Artenvielfalt auf den Versuchsflächen verbessert hat geht daraus nicht hervor und zu dem Thema besagt wiederm eine andere Studie, dass sich der Einsatz von EM bei der Herstellung von Kompost positiv auf die Verfielfältigung von Regenwürmern auswirkt. Theoretisch müsste man alle Studien zusammen nehmen und dann den Effekt auf das Gesamtbild untersuchen. 

zurück nach oben

Entwicklung in der Gesamtansicht

Dazu mal ein Beispiel von unserem Hof. Wir verwenden EM seit ein paar Jahren auf einer Pferdeweide. Wenn ich zu Hause das Fenster aufmache und mir jetzt unsere Pferdeweide anschaue, dann sehe ich, dass sich die Fläche insgesamt verändert. Neben dem sonst üblichen Weidegras haben wir inzwischen eine Vielzahl an verschiedenen Pflanzen auf der Pferdeweide. Das der Weg der Monokultur und Massenproduktion uns allmählich in die Enge führt zeigen viele aktuelle Themen wie das Bienensterben, der Klimawandel etc. Um ein Gleichgewicht herzustellen benötigt man eine Artenvielfalt. Auf unser Beispiel bezogen heißt es nicht, dass seit dem Einsatz von EM unser Gras auf der Koppel wächst wie sonst etwas, sondern wir haben viele verschiedene Futterpflanzen und alle zusammen sind insgesamt gesünder und kräftiger als eine Monokultur mit einfachem Weidegras. 

Das Selbe sagt man ja auch über unsere Ernährung. Je Vielfältiger desto besser. Auch die westliche Medizin kam vor nicht allzu langer Zeit zu dem Schluss, dass das Darmmilieu dann gesund und stabil ist wenn es eine große Vielfalt an Bakterien beherbergt. Die Wissenschaft hat noch nicht entgültig aufgeschlüsselt welche Bakterien im Einzelnen wirklich gut für unsere Verdauung sind, aber man weiß, je größer die Artenvielfalt desto besser. 

Und das ist genau das, was Effektive Mikroorganismen bewirken. Wissenschaftlich bewiesen oder nicht. Effektive Mikroorganismen verbessern das Gesamtbild. Im Darm sorgen sie für eine Artenvielfalt und leben den Mikroben ein Zusammensein in Symbiose vor, was wiederum nützlich für regenerative Prozesse ist. Das Selbe passiert bei der Bodenverbesserung. 

zurück nach oben

Der Effekt des Zusammenlebens

Das Zusammenleben der Effektiven Mikroorganismen in Symbiose führt zu sogenannten feinenergetischen Resonanzen. Was heißt das denn jetzt fragst du dich? erinnerst du dich noch an den Musik Unterricht in der Schule? Stell dir mal eine Gitarre vor. Die Saiten der Gitarre schwingen und erzeugen dadurch einen Ton, der im Körper der Gitarre ( dem Resonanzkorpus ) verstärkt wird. Aus dem Klang der Gitarre wird aber erst dann Musik, wenn die Schwingungen der einzelnen Töne zusammen passen. 

Jetzt stell dir mal einen Haufen verschiedener Bakterien vor. Jede einzelne Bakterie hat eine eigene Schwingung. Wenn die Schwingungen aller Bakterien nicht zueinander passen wird daraus keine Musik. Es wird ein chaotischer, destruktiver Brei bei dem nichts vernünftiges heraus kommt. Wenn aber die Schwingungen zusammen passen, dass entsteht etwas Großartiges. Und genau das sind die feinenergetischen Resonanzen die von Effektiven Mikroorganismen ausgehen. Die Bakterien innerhalb der Effektiven Mikroorganismen sind so zusammen gesetzt, dass die Schwingungen zusammen passen und die neutralen Mitläufer mitnehmen. Daraus entsteht ein "Wohlfühlklima" aus dem wiederum Großartiges entstehen kann. Der Beweis dafür steht meines Wissens nach bis zum Zeitpunkt dieses Textes noch aus, ich weiß aber das die EMRO daran forscht um diesen Beweis zu erbringen, ich glaube gelesen zu haben, dass es noch keine Technik gibt um so feine Schwingungen zu messen und zu erfassen. Man weiß aber, dass sogar kleinste Zellen und Moleküle eine Schwingung und somit eine Resonanz aufweisen. Was man nur noch nicht untersuchen kann ist wie sich die Schwingungen zusammen verhalten. An dem Punkt wird derzeit noch allgemein geforscht. Erst seit ein paar Jahren gibt es Methoden um Zellen im lebenden Organismus zu erforschen ohne diese zu beeinflussen. In dem letzten Artikel den ich gelesen habe ging es um die Erforschung der Photosynthese von Pflanzen. Auch Licht hat eine eigene Schwingung und die Pflanze setzt diese Schwingung in Wachstum um. Der Prozess der dafür nötig ist, ist die Photosynthese. Was aber genau in den Pflanzen auf Zellebene passiert um aus Licht Wachstum zu erzeugen wird meines Wissens nach noch untersucht. 

zurück nach oben

Meine Empfehlung:

Was ich dir auf jeden Fall empfehlen würde ist: Probiere es aus. Du kannst nichts falsch machen. Suche dir ein oder zwei Themengebiete aus auf denen du Effektive Mikroorganismen testen möchtest. Zum Beispiel Reinigung und Körperhygiene. Dann suche dir in dem Themengebiet ein bis zwei Produkte raus, von denen du denkst sie könnten dir nutzen und dann teste. Sei offen und mache dir dein eigenes Bild. Danach kannst du immer noch entscheiden, ob die EM Produkte für dich einen Nutzen haben oder eben nicht. 

Hier hast du ein paar Themengebiete zur Auswahl:

Mensch - Körper & Seele

Haushalt

Garten & Pflanzen

Hunde & Katzen

Pferde

Falls du Fragen hast oder mich korrigieren möchtest dann melde dich gerne bei mir :-)

Schaltflaeche_Kontakt

zurück nach oben