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Aktives Bodenleben als Einstreu im Pferde Offen...

Aktives Bodenleben als Einstreu im Pferde Offenstall

Aktives Bodenleben als Einstreu im Pferde Offenstall

Pferdegerechte Einstreu im Offenstall durch ein aktives Bodenleben mit Effektiven Mikroorganismen

Du wünscht dir, dass dein Pferd sich wohl fühlt? :-) Das wünsche ich mir auch für unsere Pferde. Deshalb sind wir bestrebt unsere Pferdehaltung so natürlich und artgerecht wie möglich zu gestalten. Allerdings wird bei der romantischen Vorstellung immer gerne vergessen, dass das Ganze auch wirtschaftlich und praktikabel funktionieren muss. Sicherlich ist es schön, wenn unsere Pferde sich wohl fühlen und in einem Umfeld leben, dass so natürlich wie möglich ist. Wenn das aber bedeutet, dass ich für drei Pferde sechs Stunden arbeit am Tag benötige, dann ist das weder wirtschaftlich noch praktikabel. Also versucht man die Wege kurz zu halten und Stallungen so anzulegen, dass sie leicht sauber zu halten sind. Das heißt andererseits aber auch wieder, dass sich die Pferde längere Zeit auf kleiner Fläche aufhalten. 

Dennoch möchten wir versuchen es den Pferden so natürlich wie möglich zu gestalten und in diesem speziellen Beispiel hier geht es jetzt um die Einstreu im Offenstall. 

Als wir unseren Offenstall neu hergerichtet haben stellte sich die Frage was für eine Einstreu wir verwenden wollen. Zu dieser Zeit waren wir schon begeisterte EM Anwender somit war klar, dass auch im Offenstall der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen nicht fehlen würde. Durch die Wirkung der Effektiven Mikroorganismen im Boden wird das Bodenleben angeregt und Fäulnis fördernde Prozesse unterdrückt, das bedeutet, dass es keine unangenehmen Gerüche gibt und sich die Belastung durch Fliegen reduziert. 

Unser Ziel war es also eine Einstreu zu finden, die trocken ist, sich gut sauber halten lässt und auch im Sommer keine üblen Gerüche produziert. Wir hatten vorher schonmal davon gehört Kompost als Einstreu zu verwenden. Und mit der Zeit wird es bei uns auf eine ähnliche Einstreu hinaus laufen. 

Unser Offenstall hat allerdings keinen verdichteten Boden sondern als Grundlage dient ganz normaler Mutterboden. Die Fläche für unseren Offenstall beläuft sich auf vier mal sechs Meter. Auf dem Mutterboden verwenden wir zur Zeit ca. 20 cm lehmhaltigen Füllsand. 

Nachdem wir den Stall neu angelegt haben war der Boden natürlich vollkommen durcheinander. Das heißt die Bodenstrukturen waren natürlich hinüber. Dadurch, dass wir vorab viel Boden bewegt haben und letztendlich noch 20 cm aufgefüllt haben waren natürlich auch die Mikroorganismen im Boden nicht mehr in ihrem gewohnten Umfeld tätig und mussten sich neu strukturieren und die Bodenverhältnisse neu sortieren. Mikroorganismen brauchen organisches Material wovon sie leben und letztendlich Stoffwechselprozesse im Boden in Gang halten. Organisches Material sammelt sich im Offenstall von ganz alleine an. Zum einen bekommt man nie alle noch so kleinen Äppel abgesammelt. Kleinigkeiten bleiben immer zurück. Dazu kommt noch, dass auch immer mal Futterreste mit in den Sand getreten werden. Auch wenn man noch so sehr aufpasst und alles darauf optimiert ist so wenig Raufutter wie möglich zu verlieren finden sich immer mal einzelne Halme im Offenstall Boden wieder. So bekommen die Mikroorganismen mit der Zeit zunehmend mehr Nahrung und aus dem ehemaligen Füllsand auf Mutterboden entsteht langsam ein mit Kompost vergleichbarer Boden als Einstreu. 

Boden im Pferde Offenstall mit Effektiven Mikroorganismen pflegen

Die Grundlage ist nun geschaffen. Wir haben den Mutterboden im Untergrund und ca. 20 cm Füllsand als Deck- / Tretschicht. Das Ganze auf einer Fläche von 4 mal 6 Metern. Die Äppel sammeln wir die meiste Zeit morgens und abends mit Hilfe einer Bollengabel ab, die man sonst auch für Spähne Einstreu verwendet. Dadurch bleibt der Sand im Offenstall. Ein paar kleine Äppel Reste fallen zwar beim aussieben mit durch, das macht aber nichts. Darum kümmern sich später die Effektiven Mikroorganismen. Nasse Stellen lassen wir zur Zeit so wie sie sind. Die trocknen sehr gut ab und verursachen dank der Effektiven Mikroorganismen keine reizenden Gase durch zum Beispiel Ammoniak. Ca. einmal pro Woche versorgen wir die Einstreu mit neuen Effektiven Mikroorganismen. Dazu versprühen wir den Emiko HorseCare Stallreiniger. Der Rest der beim sprühen übrig bleibt kommt dem Misthaufen zu Gute um die Äppel schneller umzusetzen und auch hier Fäulniss und üble Gerüche zu unterdrücken. So lange das Bodenleben im neuen Stall noch nicht wieder 100% in Ordnung ist helfen wir den Effektiven Mikroorganismen alle zwei bis drei Wochen mit einer zusätzlichen Mischung aus UrgesteinsmehlKeramik Pulver und Kalk. Dazu äppeln wir den Stall zunächst mal wie gewohnt ab. Anschließend lockern wir die oberen sieben bis acht Zentimeter Boden auf und mischen den aufgelockerten Boden gleichzeitig mit unserem Bodenzusatz aus Urgesteinsmehl, Keramik Pulver und Kalk. Nachdem das erledigt und der Boden aufgelockert und mit dem Bodenzuatz ergänzt worden ist sprühen wir einmal die ganze Fläche mit Emiko HorseCare Stallreiniger ab. Allerdings maximal die Hälfte der gesamten Lösung, denn anschließend harken wir den lockeren Boden noch einmal etwas glatt und versprühen dann den Rest der EM Lösung im gesamten Offenstall. Wichtig für die Anwendung von Effektiven Mikroorganismen ist, dass der Boden nicht zu trocken ist. Er sollte schon eine gewisse Feuchtigkeit haben. Wenn die Bodenstrukturen erstmal wieder in Ordnung sind hält der Boden auch dauerhaft eine bestimmte Feuchtigkeit. Ebenfalls wichtig ist, dass man die EM nicht in der prallen Sonne anwendet und die Bakterien nicht ungeschützt der UV Strahung aussetzt. Die große Anwendung mit UrgesteinsmehlKeramik Pulver und Kalk wird in Zukunft weniger häufig notwending sein. Trotzdem ist es wichtig den Boden immer mal wieder mit Effektiven Mikroorganismen zu impfen um auch dauerhaft ein gesundes Bodenleben zu erhalten. Die Pferde werden es uns danken, wenn sie bei Wind und Wetter unter ihrem Dach stehen können ohne, dass lästige Gase die Atemwege reizen oder ständig Fliegen an den Augen sitzen. 

Die Schritte zur Bodenpflege in der Übersicht:

1. Nach dem abäppeln das Gemisch zur Bodenverbesserung überstreuen...

Kalk_Urgesteinsmehl_und_Keramik_Pulver_fuer_die_Einstreu_im_Offenstall

2. ... und in die oberste Bodenschicht einarbeiten.

Urgesteinsmehl_Keramik_Pulver_und_Kalk_grob_in_den_Boden_einarbeiten

3. Anschließend die erste Ladung EM Lösung aufsprühen.

Boden_im_Offesntall_mit_Effektiven_Mikroorganismen_bespruehen

4. Dann alles nochmal ein bisschen glatt harken...

Aufgelockerten_Boden_mit_Effektiven_Mikroorganismen_Urgesteinsmehl_Keramik_Pulver_und_Kalk_glatt_harken

5. ... und zum Schluss den Rest EM Lösung im gesamten Stall versprühen.

Fertig_hergerichteter_Boden_im_Offenstall_aus_lehmhaltigem_Fuellsand_mit_Urgesteinsmehl_Effektiven_Mikroorganismen_Keramik_Pulver_und_Kalk

Ein Jahr später...

Inzwischen ist etwas mehr als ein Jahr vergangen, dass wir unseren Offenstall neu angelegt haben. Der Sand, den wir zuerst verwendet haben, ist inzwischen aufgebraucht. Pferde tragen immer mal Sand aus dem Stall heraus und auch beim sauber machen geht immer mal was davon verloren. Den weniger werdenden Sand haben wir immer nach und nach mit Kompost wieder aufgefüllt. Dazu haben wir uns eine Stelle auf dem Hof eingerichtet, wo wir organisches Material sammeln. Hauptsächlich geht es dabei um Laub, klein geschredderte Äste etc. Den Kompost versorgen wir dort schon mit EM, so dass der gut durch kompostiert. Von dort aus dient der etwa ein Jahr alte Kompost nun als Einstreu. Wenn man nun im Offenstall steht und die Augen schließt, hat man das Gefühl als würde man im Wald stehen, denn genau so riecht es bei den Pferden im Stall. Und auf der anderen Seite sind wir unserem Ziel ein geschlossenes Ökosystem zu erschaffen ein Stück näher. Organische Abfälle aus dem Garten werden vorkompostiert, landen dann als Einstreu im Offenstall und anschließend auf dem Mist, wo sie weiter verrotten und von dort aus wieder als Dünger dienen um den Pflanzen beim wachsen zu helfen. Die Abfälle von den Pflanzen landen nun wieder auf dem "Vorkompost" und so weiter und so weiter. Dieser Ablauf ist somit nicht nur natürlich sondern auch effizient. Wir brauchen keine Einstreu zu kaufen. Alles was wir brauchen sind Effektive Mikroorganismen um zu gewährleisten, dass keine Fäulnis entsteht und die Materialien "regenerativ" zersetzt werden. 

So ist das ganze System nicht nur artgerecht und natürlich für unsere Pferde sondern auch wirtschaftlich und praktikabel.

Falls du das auch möchtest, aber nicht weißt, wie du das bewerkstelligen sollst oder du Fragen zur Verwendung von Effektiven Mikroorganismen hast, dann lass dich gerne kostenlos beraten:

Beratung

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