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Wie bekomme ich die Luft im Pferdestall sauber?

Wie bekomme ich die Luft im Pferdestall sauber?

Die "Saubere Luft" Schnellstart-Anleitung: Wie du garantiert in wenigen Tagen die Luft im Stall deutlich verbesserst!

Du und dein Pferd, ihr habt im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll und wollt endlich saubere Luft im Pferdestall? Frei von lästigen Insekten und vor allem ohne den beißenden Geruch von Ammoniak? 

balloons-1786430_1280Denn beides ist nicht nur nervig sondern auf Dauer auch gesundheitsschädlich. Fliegen übertragen alle möglichen Keime und degenerative Bakterien und sorgen somit für ständig gereizte Augen. Der beißende Geruch des Ammoniak schwächt den Atmungsapparat der Pferde wodurch Pferde ihren Organismus laufend schlechter mit Sauerstoff versorgen können. Ich spreche hier aus Erfahrung weil auch wir beide Fälle schon im Stall gehabt haben. Sowohl Pferde die ständig gehustet haben und spätestens beim reiten früh ermüdet sind, als auch Pferde deren Augen ständig getränt haben und permanent gereizt waren. 

Um zu verstehen, wie man die Probleme in den Griff bekommt muss man wissen, wie die Probleme entstehen.

Wo kommen die Fliegen und der Gestank im Pferdestall eigentlich her? 

Die Hinterlassenschaften unserer lieben Vierbeiner werden von Mikroorganismen abgebaut. Unabhängig davon wie oft man mistet und wie penibel man sich bemüht den Stall sauber zu halten. Das Milieu der Mikroorganismen im Stall ist somit schnell degenerativ geprägt. Gerade bei dem aeroben Abbau von Kot und Urin entsteht schnell das reizende Gas Ammoniak. Was hier entsteht ist Fäulnis und die wiederum greift dann nicht nur die Atemwege der Pferde an, sondern auch die Hufe, die Haut etc. Wer fühlt sich in einem faulen Milieu besonders wohl? Richtig, Fliegen. Deshalb vermehren sich Fliegen besonders gerne dort wo es warm und faulig ist und deshalb übertragen Fliegen überwiegend degenerative Bakterien.

Um dafür zu sorgen, dass die Kot und Urin Reste schnell verrotten ist es notwendig das Bakterielle Milieu zu steuern - man spricht hier von Milieusteuerung. Das heißt Fäulnis Prozesse werden unterdrückt und die Hinterlassenschaften schnell in ihre Bestandteile zersetzt, ohne dass degenerative Bakterien dafür sorgen, dass Ammoniak entsteht. 

So steuerst du das Milieu im Pferdestall

Ein super Werkzeug für eine aktive Milieusteuerung ist der Emiko HorseCare Stallreiniger. Wenn du den regelmäßig anwendest wirst du schnell merken, dass sich das Milieu im Stall verändert und dass sowohl Fliegen als auch der beißende Ammoniakgeruch verschwinden. 

So verbesserst du die Luftqualität ohne großen Aufwand

Anwendung im Sommer:

Je nach Temperatur ( je wärmer desto häufiger ) reicht es den gesamten Pferdestall und die Flächen, auf denen sich die Pferde vermehrt aufhalten alle 14 Tage aus zusprühen. Je wärmer es wird empfiehlt es sich die Anwendung sogar bis auf täglich zu steigern. Grundsätzlich gilt jedoch: lieber regelmäßig wenig, als selten viel.

Am besten richtest du dich nach deiner Nase. So lange es im Stall angenehm "Pferdetypisch" riecht kannst du das Intervall bei behalten. Sobald du aber merkst, dass der Geruch unangenehm wird, dann solltest du das Intervall verkürzen.

Anwendung im Winter:

In Außenbereichen macht es keinen Sinn an frostigen Tagen zu sprühen. Bei Frost sind die Mikroorganismen in der Regel inaktiv, somit bleiben Fäulnis etc so oder so aus. Im Offenstall jedoch und auch an den Fressplätzen zum Beispiel wo die Pferde sich auch im Winter viel aufhalten friert es allerdings äußert selten und somit sollte auch an frostigen Tagen in diesen Bereichen gesprüht werden. Grundsätzlich kann man auch hier mit einem 14-tägigen Intervall starten und dann schauen, ob das Intervall reicht, oder ob man verkürzen sollte. In Ställen mit tiefer Einstreu zum Beispiel in der das Bodenleben auch im Winter aktiv bleibt sollte auch gerne öfter, zum Beispiel wöchentlich, gesprüht werden. 

Wichtig: Immer wenn es im Stall oder drumherum anfängt zu stinken sollte man das Intervall verkürzen oder in besonders hartnäckigen Fällen die Dosis erhöhen. 

Bei uns im Stall hat sich gezeigt, dass wir am besten auskommen, wenn wir das ganze Jahr hindurch wöchentlich sprühen. Bei unserer Haltungsform handelt es sich um einen großen Offenstall mit gepflasterter Fläche um eine großzügige Heuraufe und einem Sandpaddock. Vorzugsweise sprühen wir den gesamten Stall, die gepflasterte Fläche und die Heuraufe ein. Zusätzlich zum Paddock steht unseren Pferden etwa 2 ha Weideland zur Verfügung, das wir ebenfalls mit EM behandeln, dazu erzähle ich dir aber in einem anderen Artikel mehr. 

Du kannst den Stallreiniger übrigens auch für folgende Anwendungsgebiete einsetzen:

  • Trog, Tränke, Futtereimer reinigen
  • Pferdeanhänger / LKW reinigen
  • Stallgasse 
  • Fenster & Spiegel 
  • Putzzeug 

Dosierung: 

Basisverhältnis: 1:10 ( 1 Teil Stallreiniger : 10 Teile Wasser ), die Dosierung kannst du aber auch in hartnäckigen Fällen erhöhen. Aber denke dran: lieber regelmäßig wenig, als selten viel.

Ausbringung:

Es hat sich gezeigt, dass der Stallreiniger am effektivsten ist, wenn man ihn mit einem Drucksprühgerät gleichmäßig auf die Oberflächen verteilt. Im Stall haben wir es auch schon mit einer Gieskanne probiert, das funktioniert meiner Meinung nach aber nicht so gut. 

Tipp:

Wenn du das Ganze etwas abrunden möchtest und dein Pferd sich längere Zeit in einem degenerativen Milieu aufgehalten hat kannst du dein Pferd auch mit der Emiko HorseCare Fellpflege unterstützen. Denn auch die Haut deines Pferdes wird durch Mikroorganismen unterstützt und auch hier kann das Milieu kippen. Das was im Stall der Stallreiniger macht, das macht am Pferdekörper die Fellpflege. 

 

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Du bist dir nicht sicher, ob Effektive Mikroorganismen wirklich das Richtige zur Lösung deines Problems sind? 

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